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Seminare für den Betriebsrat

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Indirekte Steuerung im Betrieb - Fluch oder Segen?

Wer steuert eigentlich wen? Vorteile nutzen - negative Auswirkungen vermeiden

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Seminarinhalte

Ein (Alb-)Traum! Vertrauensarbeitszeit, Homeoffice und kaum noch Anweisungen. Die Zeiten, in denen der Arbeitgeber den Beschäftigten sagte, wo es lang geht, sind in vielen Unternehmen vorbei. Heutzutage steuern die Arbeitgeber das Verhalten ihrer Arbeitnehmer indirekt und überlassen es den Teams, Profitcentern oder »Business Units« unternehmerische Entscheidungen zu fällen. Mit oft fatalen Folgen für die Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmervertretungen bemerken zunehmend, dass Vorgesetzte sich weigern, Anweisungen zu geben und die Leitungsebene sich immer stärker bei Auseinandersetzungen zurückhält. Zudem unterlaufen die Beschäftigten eigenmächtig Gesetze, die sie schützen sollen und verzichten immer häufiger auf ihre Rechte. Dies führt bei den betroffenen Arbeitnehmern nicht selten zu Selbstüberschätzung und gesundheitlicher Selbstausbeutung. Nur wie soll der Betriebsrat auf solche »Entgrenzungstendenzen« reagieren, ohne von den Kollegen als bevormundend wahrgenommen zu werden?

Auf den Punkt: Dieses Seminar zeigt Ihnen auf, was indirekte Steuerung ist und welche Chancen und Gefahren in ihr lauern. Es soll Ihnen helfen, Kollegen vor den negativen Auswirkungen der indirekten Steuerung zu schützen, ohne die Akzeptanz in der Belegschaft zu verlieren. Sie erkennen die wesentlichen Ursachen von überlangen Arbeitszeiten durch »indirekte Steuerung« in der Unternehmensführung und erhalten Klarheit, welche Anforderungen an Ihre Betriebsratsarbeit daraus entstehen.

Auf neue Kommunikations- und Führungsstrukturen sensibel reagieren (1,0 Tage)

»Indirekte Steuerung« - Begriffsbestimmung und Methoden

  • Formen indirekter Steuerung
  • Befreiung von Weisungsrecht und arbeitszeitlichen Vorgaben
  • Flexible Arbeitszeiten oder Selbstausbeutung - Ursachen von überlangen Arbeitszeiten
  • Team- und Projektarbeit
  • Nur das Ergebnis zählt - die neue Rolle der Führungskräfte

Auswirkungen indirekter Steuerung

  • Der Betriebsrat als »Störenfried«?
  • Verhalten der Kollegen untereinander - Gruppenzwang und Leistungsdruck
  • Arbeitszeit der Arbeitnehmer - Überstunden, Entgrenzung der Arbeit & Co.
  • Gesundheit der Arbeitnehmer - Stress, Leistungsdruck, Burn-out
  • Der einzelne Beschäftige und seine neue Verantwortung für das »Überleben« des Unternehmens

Aufgaben, Rechte und Pflichten des Betriebsrats (1,5 Tage)

Nachteilen der indirekten Steuerung Grenzen setzten durch aktive Mitbestimmung

  • Mitbestimmung bei der Arbeitszeit
  • Überwachung der gesetzlichen Arbeitsschutzvorgaben
  • Erarbeitung von Musterbeispielen für eine Betriebsvereinbarung
  • Aufklärungsarbeit und Information der Belegschaft
  • Aktive Einflussnahme durch Gefährdungsbeurteilung und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
  • Rückgewinnung der Kontrollhoheit über die eigene Arbeitszeit

Fakten

Gremium-Rabatt

1. und 2. Teilnehmer 995,00 €
3. und jeder weitere Teilnehmer 795,00 €

Alle Gebühren zzgl. gesetzl. MwSt. und Hotelkosten
Preis pro Person eines Betriebs zu einem Termin

Seminardauer: 2,5 Tage
Begrüßung am Vorabend 19:30 Uhr,
Seminarende: 12:30 Uhr

Teilnehmer: ca. 18

Wichtige Hinweise

Schulungsanspruch

Schulungsanspr § 37,6

Sie haben Anspruch auf Schulung! Dieses Seminar vermittelt i. d. R. erforderliche Kenntnisse im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG, soweit dieses Wissen noch nicht durch entsprechenden Seminarbesuch oder anderweitig erworben wurde.

Schulungsanspr SGB IX

Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen haben einen eigenen Schulungs- und Bildungsanspruch gegenüber ihrem Arbeitgeber.
Darunter fallen Schulungen auf allen Gebieten, auf denen sie Kenntnisse zur Ausübung ihres Amtes benötigen (LAG Berlin 19.05.1988 – 4 Sa 14/88). Das Sozialgesetzbuch IX sieht in § 179 Abs. 4 S. 1, 3 vor, dass Vertrauenspersonen für die Teilnahme an Schulungen von ihrer beruflichen Tätigkeit ohne Minderung des Arbeitsentgelts befreit werden, soweit die Schulungen Kenntnisse vermitteln, die für die Arbeit der SBV erforderlich sind. Die Kosten (Seminargebühr, Fahrt, Unterkunft und Verpflegung) sind vom Arbeitgeber zu tragen (§ 179 Abs. 8 S. 1 SGB IX).

Detaillierte Infos zum Schulungsanspruch finden Sie hier.

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 »Certified Disability Management Professionals« (CDMP) können jetzt auch Poko-Seminare für ihre jährlich notwendige Re-Zertifizierung nutzen! Bei den mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichneten Veranstaltungen finden Sie jeweils die Stundenanzahl, die von der DGUV angerechnet wird. Alle Informationen zur international anerkannten und standardisierten beruflichen Zusatzqualifikation CDMP erhalten Sie auf www.disability-manager.de.

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