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Höhere Unterstützungsleistungen für Azubis

Geld

Das Bundeskabinett hat ein Gesetz zur Reform der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes beschlossen. Dadurch sollen in Zukunft die Zahlungen und Freibeträge erhöht und das Antragsverfahren vereinfacht werden. Das Gesetz orientiert sich dabei an den jüngsten Erhöhungen beim BAföG.

Von der Erhöhung der staatlichen Unterstützung profitieren vor allem Jugendliche, die weit entfernt von ihren Eltern eine Ausbildung absolvieren. Ebenso dienen die erhöhten Zuschüsse besonders Familien mit geringerem Einkommen, um den Lebensunterhalt zu sichern. Mit dem Gesetz soll sich die maximale finanzielle Leistung bei der Berufsausbildungsbeihilfe für die Unterkunft von 340 auf 420 Euro monatlich erhöhen. Der Höchstbetrag für den Verpflegungszuschuss steigt von 136 auf 168 Euro pro Monat.

Die Berufsausbildungsbeihilfe ist eine Arbeitsförderungsmaßnahme der Bundesagentur für Arbeit. Auszubildende haben einen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe, wenn sie ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können und die vorgesehenen Fördervoraussetzungen erfüllen. Zu den Voraussetzungen gehört, dass es sich um eine staatlich anerkannte betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung handelt. In der Regel wird nur eine Erstausbildung gefördert. Darüber hinaus können nur Azubis Ausbildungsförderung erhalten, die nicht bei ihren Eltern wohnen und dort auch nicht wohnen können, weil der Weg vom Elternhaus zur Ausbildungsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln länger als zwei Stunden dauern würde.

Das Ausbildungsgeld ist eine Sozialleistung für Menschen mit Behinderung, die eine Erstausbildung absolvieren.