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Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz als Aufgabe des Arbeitgebers

Handlungspflichten und -möglichkeiten - Auch als WEBINAR
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Die öffentliche Sexismusdebatte hat auch das Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz weitgehend enttabuisiert. Denn sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist kein Kavaliersdelikt, sondern erfüllt den Tatbestand der Diskriminierung wegen des Geschlechts im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Der Arbeitgeber ist gemäß § 12 AGG verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um sexuelle Belästigung im Betrieb zu vermeiden und ggf. angemessen zu ahnden. Verstöße gegen diese Verpflichtung können u. a. Schadensersatz- und Schmerzensgeld-Ansprüche begründen.

Insbesondere Führungskräfte sind deshalb aufgefordert, sich mit den Hintergründen und Begründungszusammenhängen dieses Themas sachgerecht auseinanderzusetzen, um im Einzelfall geeignete Maßnahmen ergreifen zu können bzw. prophylaktisch auf das Betriebsklima einzuwirken.

Grundbegriffe und Problemaufnahme

  • Begriff der sexuellen Belästigung – Ergebnisse der Sozialforschung
  • Gender – das soziale Geschlecht
  • Stereotype und ihre Bedeutung für das Verhalten von Männern und Frauen
  • Sexuelle Belästigung als Diskriminierungstatbestand gemäß AGG
  • Mittelbare und unmittelbare Diskriminierung
  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
  • Stalking am Arbeitsplatz

Die Vorgesetzten als Ansprechpartner für Betroffene

  • Aufgaben im Rahmen der gesetzlichen Regelungen: AGG, Betriebsverfassungsgesetz, Gleichstellungsgesetze
  • Handlungs- und Regelungsmöglichkeiten: Eckpunkte für Betriebs-/Dienstvereinbarungen

Prävention und Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat

  • Durchführung von Schulungen/Verhaltenstrainings
  • Initiativrecht zum Abschluss einer Betriebs-/Dienstvereinbarung
  • Einrichtung einer Beschwerdestelle

Rechtliche Handlungspflichten und -möglichkeiten

  • Abmahnung
  • Antrag der Interessenvertretung auf Entlassung oder Versetzung
  • Leistungsverweigerungsrecht des Betroffenen
  • Schadensersatz und Schmerzensgeld
  • Untersagung der (zukünftigen) Annäherung
  • Die Frage der Beweislast und der Verantwortlichkeit für soziales Verhalten

Umgang mit Betroffenen und weitere Handlungsschritte/Gegenwehrstrategien

  • Beratungsgespräche mit Betroffenen
  • Konkrete Handlungsansätze zur Gegenwehr für Betroffene

 

Zielgruppen

Fach- und Führungskräfte, Personalleiter, Personalreferenten, Personalentwickler sowie alle, die wissen möchten, wie sie mit dem Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz umgehen können.

Ziele

Als Teilnehmer erfahren Sie Hintergründe und Begründungszusammenhänge zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz:

  • Sie lernen rechtliche Handlungspflichten und -möglichkeiten kennen
  • Sie beschäftigen sich mit Möglichkeiten der Prävention
  • Sie erfahren, wie Sie mit Betroffenen angemessen umgehen können.

Fakten

Kosten:

Unsere Preise orientieren sich an dem jeweiligen Konzept und Vorbereitungsaufwand. Nach einer individuellen Beratung unterbreiten wir Ihnen gerne ein detailliertes Angebot.

Empfohlene Veranstaltungsdauer: 2,0 Tage

Gerne passen wir die vorgeschlagenen Inhalte dieser Veranstaltung entsprechend der Zielgruppe, Ihrer Unternehmenskultur und den besonderen Gegebenheiten Ihres Unternehmens an.

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