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Poko Institut für Weiterbildung

Neuerungen in 2019!

Das neue Jahr ist gestartet und Poko wünscht Ihnen Allen ein frohes und gesundes neues Jahr 2019!

Mehrere Gesetze sind in Kraft getreten:

Im Bereich Rente vor allem im Hinblick auf das Rentenniveau, die Erwerbsminderungsrente und die Mütterrente.

Bei den Arbeitnehmern insbesondere bei der geringfügigen Beschäftigung, beim Mindestlohn und bei den Teilzeitregelungen.

Dies sind nur ein paar der Themen, die 2019 wichtig werden. Die wichtigsten Infos zu den neuen Gesetzen und Regelungen für Betriebe und Verbraucher hier im Überblick:

Rentenniveau

Das Rentenniveau soll bis 2025 bei 48 % gesichert werden. Der Beitragssatz zur Rentenversicherung wird bis 2025 nicht über 20 % erhöht. Derzeit liegt er bei 18,6 % vom Brutto.

Erwerbsminderung

Die Zurechnungszeit wird für neu beginnende Erwerbsminderungsrenten bis zur Regelaltersgrenze verlängert: zunächst im Jahr 2019 in einem Schritt auf 65 Jahre und acht Monate, anschließend bis 2031 schrittweise weiter auf das dann geltende Renteneintrittsalter.

Mütterrente

Alle Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren sind, bekommen ab 2019 pro Kind einen halben Rentenpunkt zusätzlich. Damit werden ihnen 2,5 Jahre Erziehungszeit, also 2,5 Rentenpunkte angerechnet. Mütter, deren Kinder nach 1992 geboren sind, bekommen drei Jahre auf ihre Rente anerkannt. Wegen der Umstellung wird Neurentnern die Mütterrente ab Januar 2019 und Bestandsrentnern ab März 2019 rückwirkend ausgezahlt.

Geringfügig Beschäftigte

Midijobber dürfen nun zwischen 450 Euro und 1300 € (bisher 850 €) verdienen und zahlen dabei nur reduzierte Sozialversicherungsbeiträge.

Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2019 auf 9,19 € und in einem weiteren Schritt zum 1. Januar 2020 auf 9,35 €.

Brückenteilzeit

Wer länger als sechs Monate in einem Unternehmen beschäftigt ist und seine Arbeitszeit nur für eine bestimmte Zeit (1 bis 5 Jahre) verkürzen will, hat das Recht, auf eine Vollzeitstellezurückzukehren. Die neue „Brückenteilzeit“ soll für alle Arbeitnehmer greifen, die ab dem 1. Januar 2019 einen Arbeitsvertrag in Teilzeit abschließen. Der Arbeitnehmer muss in einem Unternehmen mit mehr als 45 Angestellten arbeiten, wobei Brückenteilzeit nur einem pro „angefangenen“ 15 Arbeitnehmern gewährt werden muss.

Weiterbildung

Das neue Qualifizierungschancengesetz sieht vor, dass Unternehmen, die ihren Mitarbeitern frühzeitig Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln wollen, die über die Anforderungen des bisherigen Berufsfeldes hinausgehen, von der Bundesagentur für Arbeit finanziell unterstützt werden.

Arbeitslosenversicherung

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung wird dauerhaft auf 2,6 % und in einem weiteren Schritt um weitere 0,1 Prozentpunkte befristet bis zum Jahr 2022 gesenkt.

Krankenversicherung

Die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung sollen wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bezahlt werden. Bisher wurden die Zusatzbeiträge für die gesetzliche Krankenkasse von den Versicherten allein bezahlt. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag sinkt um 0,1 Punkte auf 0,9 % des Bruttolohns. Der allgemeine Beitragssatz von 14,6 % bleibt unverändert.

Pflege

Die Beiträge in der Pflegeversicherung werden um 0,5 % angehoben. Somit steigt der Beitragssatz von derzeit 2,55 % auf 3,05 % des Bruttoeinkommens. Für Kinderlose erhöht sich der Beitrag von 2,8 % auf 3,3 %.

Soziales

Die Regelbedarfssätze für die Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II), Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung steigen um 5 bis 8 €.

Kinder

Das Kindergeld wird um 10 € pro Kind ab Juli 2019 erhöht. Daneben wird auch der steuerliche Kinderfreibetrag erhöht. Er steigt in zwei gleichen Teilen zum 1. Januar 2019 und zum 1. Januar 2020 um jeweils 192 € . So erhöht er sich im Jahr 2019 von 7.428 € auf 7.620 € und im Jahr 2020 dann weiter auf 7.812 €.

Steuer

Darüber hinaus wird der Grundfreibetrag im Jahr 2019 auf 9.168 € und 2020 auf 9.408 € angehoben. Derzeit liegt der Grundfreibetrag bei 9.000 Euro. Auf diesen Teil des Einkommens muss keine Einkommensteuer gezahlt werden.

Seminartipp:

Neues Arbeits- und Sozialrecht 2019