Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nahe

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so naheDeutsche Fachkräfte scheinen ihrer Heimat sehr verbunden zu sein. Für die meisten Fachkräfte mit Berufsausbildung sei es extrem wichtig, dass ihr Arbeitsplatz in der Nähe ihres Wohnortes liege. Das fand meinestadt.de durch eine Befragung von ca. 2.000 Personen im Alter von 25 bis 65 Jahren heraus.

Der Studie nach suchen die Beschäftigten meist regional nach Jobs. Gut 87 % zögen nur Stellenangebote im Umkreis von unter 50 Kilometern in Betracht. Zwei Drittel filtern sogar nach einem Radius innerhalb von 30 Kilometern. Dabei würden bevorzugt Online-Jobbörsen genutzt. Aber auch in Job-Apps, Suchmaschinen und den guten alten Stellenanzeigen in Tageszeitungen werde gesucht.

Die Heimatverbundenheit gehe sogar so weit, dass die Hälfte der Befragten Abstriche bei der Arbeit hinnehmen würden, um in der Nähe bleiben zu können. 40 % schlossen von vorneherein einen Umzug wegen des Jobs kategorisch aus. Und für ein Viertel komme ein Arbeitsplatz im Umkreis von unter 30 Kilometern in Betracht.

Die Unternehmen sollen diese Erkenntnisse nutzen, um sich als attraktiver Arbeitgeber in der Region zu positionieren. Im überregionalen Umfeld machen sie sich durch besondere Angebote interessant, die neuen Beschäftigten das Ankommen in der neuen Umgebung erleichtern.

Umso wichtiger ist es für Sie als Betriebsrat, sich mit den aktuellen Instrumenten und Methoden der Personalentwicklung auseinanderzusetzen und langfristig auf die Planung Einfluss zu nehmen.

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