Schlagwort: Personalentwicklung

Tun deutsche Unternehmen genug zur Förderung der Arbeitnehmer?Arbeitgeberattraktivität kann heutzutage – im Zeitalter des Fachkräftemangels und der zunehmenden Digitalisierung – keinem Unternehmen gleichgültig sein. Um offene Stellen adäquat besetzen und die Beschäftigten auch im Betrieb halten zu können, müssen Arbeitgeber sich so gut wie möglich verkaufen.

Welche Erwartungen haben denn deutsche Arbeitnehmer an ihren Arbeitgeber? In einer Studie der Online-Jobplattform StepStone wurden ca. 19.000 deutsche Fach- und Führungskräfte zum Thema Arbeitgeberattraktivität befragt. Mit dem Ergebnis, dass ihnen Fördermaßnahmen, die Möglichkeit an Fachkonferenzen und -seminaren teilzunehmen und ein regelmäßiges Mentoring bzw. Coaching wichtig seien. Häufig genannte Förderungswünsche seien regelmäßige außerbetriebliche und interne Weiterbildungen, Personalgespräche sowie Erfahrungen und Wissen mit Kollegen teilen zu können.

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Mittlerweile scheinen viele Erwerbstätige offen für einen neuen Job zu sein. War es vor einigen Jahren noch schwierig, sich beruflich umzuorientieren, haben sich die Chancen für Wechselwillige erheblich verbessert. Vielerorts werden sie sogar richtig umworben.

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LehrlingZu den allgemeinen Aufgaben des Betriebsrates gehört es, die Beschäftigung im Betrieb zu fördern. Aber wie kann dies aussehen? Ein schönes Beispiel kommt hier aus Berlin, von uns ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen:

16 Berliner Unternehmen mit Landesbeteiligung haben sich entschlossen, Ihre Auswahlkriterien zur Vergabe von Ausbildungsplätzen zu lockern. Damit schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum Einen, geben sie schwächeren Jugendlichen eine Chance  – denn die normalen Einstellungstests würden sie aufgrund ihrer Schulnoten wahrscheinlich nie bestehen, zum Anderen haben sie Nachwuchssorgen und können viele Stellen nicht besetzen. Wegen des demografischen Wandels gibt es erheblich weniger Nachwuchs – und dieser zieht häufig das Studium der Ausbildung vor. Die Zeiten, in denen die Unternehmen in einer Flut von Bewerbungen gnadenlos aussieben konnten, sind längst vorbei.

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