Die Schwerbehindertenvertretung 3
Vertrauen stärken – Konflikte klären – Teilhabe gestalten
In diesem vertiefenden Seminar erhalten Sie einen Überblick, welche Ämter und Fachdienste für welche Unterstützung zuständig sind. Wir informieren Sie, welche konkreten Hilfen und Maßnahmen es gibt, um die Beschäftigung und Inklusion schwerbehinderter Menschen zu fördern. Darüber hinaus reflektieren und erweitern Sie Ihre Fähigkeiten in der Konfliktkommunikation – von der frühzeitigen Einschätzung bis zur souveränen Gesprächsführung. So stärken Sie Ihre Rolle als kompetente Vertrauensperson und gestalten Inklusion aktiv mit.
Vertrauenspersonen sind Allrounder: Sie beraten, formulieren Anträge, knüpfen Kontakte zu Behörden, bearbeiten Konflikte und vieles mehr. Das können sie nur, wenn sie gut informiert sind und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten im Betrieb kennen und voll ausschöpfen.
Inklusion, Prävention und Unterstützung schwerbehinderter Kollegen (2,0 Tage)
Die Vertrauensperson als Anlaufstelle schwerbehinderter Menschen
- Sprechstunde der Schwerbehindertenvertretung
- Bewährte Hilfsmittel: Musterschreiben, Checklisten, Informationsquellen
Konkrete Leistungen für behinderte Menschen im Betrieb
- Unterstützung bei behindertengerechter Arbeitsplatzgestaltung
- Fördermöglichkeiten und begleitende Hilfen: von beruflichen Bildungsmaßnahmen bis zur Arbeitsassistenz
- Externe Anlaufstellen: Agentur für Arbeit, Rentenversicherung, Inklusionsamt
- Leistungen medizinischer und beruflicher Rehabilitation
- Psychologische Hilfen für Betroffene
- Leistungen und Fördermöglichkeiten für den Arbeitgeber
- Unterstützung im BEM-Prozess
- Fachliche Begleitung durch Inklusionsamt und Integrationsfachdienste (IFD)
- Den richtigen Ansprechpartner finden: Wie gehe ich am besten vor?
Betriebliche Inklusion gestalten – die Inklusionsvereinbarung im Überblick
- Bestandsaufnahme, Regelungsschwerpunkte und Zieldefinition
- Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen
- Nachhaltige Implementierung mit externer Unterstützung
Kommunikation in Konfliktsituationen (1,5 Tage)
Konflikte frühzeitig erkennen – vorbeugen statt eskalieren
- Konfliktdynamiken und Eskalationsstufen verstehen
- Kommunikationsmuster und Warnsignale erkennen
- Prävention durch klare Sprache, Transparenz und Abgrenzung
- Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
Konfliktgespräche führen – mit Klarheit und Haltung intervenieren
- Gesprächsstrategien zur Deeskalation bei gegensätzlichen Interessen
- Souverän bleiben bei Ablehnung, Vorwürfen oder Blockaden
- Haltung zeigen, Position beziehen – und trotzdem im Dialog bleiben
- Praxisbeispiele: Konfliktfälle und Bearbeitung durch die SBV

Für dieses Seminar können 14 Stunden für die Re-Zertifizierung zum »Certified Disability Management Professionals« (CDMP) von der DGUV angerechnet werden. Weitere Infos zur CDMP-Zertifizierung.
Wichtig: Teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie aufgrund einer Behinderung bestimmte Anforderungen an das Veranstaltungshotel haben!
Schulungsanspruch
Dieses Seminar vermittelt in der Regel erforderliche Kenntnisse im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG, soweit dieses Wissen noch nicht durch entsprechenden Seminarbesuch oder anderweitig erworben wurde.
Dieses Seminar vermittelt in der Regel für die Schwerbehindertenvertretung erforderliche Kenntnisse nach § 179 Abs. 4 SGB IX. Mehr Details zum Schulungsanspruch für Schwerbehindertenvertreter*innen.
Sie haben als Personalratsmitglied nach dem Personalvertretungsgesetz des Bundes oder der jeweiligen Länder einen Anspruch auf Seminarteilnahme. Der Umfang und die Voraussetzungen des Anspruchs richten sich nach den konkret für Sie geltenden Vorschriften. Sie haben in der Regel Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit - oft für eine bestimmte Tageszahl - und Erstattung der Reise- und Seminarkosten, sofern das Seminar Kenntnisse vermittelt, die für die Tätigkeit im Personalrat erforderlich sind. Welche gesetzliche Regelung für Sie gilt und wie die genauen Voraussetzungen sind, finden Sie im detaillierten Schulungsanspruch für Personalräte.
| Anreisetag | 19:30 Uhr | Begrüßung der Teilnehmenden durch die Seminarleitung |
| 20:00 Uhr | Gemeinsames Abendessen | |
| ca. 21:00 Uhr | Ende des Begrüßungsabends |
| Seminartage | 09:00 Uhr | Erster und zweiter Seminarblock |
| 12:30 Uhr | Mittagspause (Mittagessen) | |
| 13:30 Uhr | Dritter und vierter Seminarblock | |
| 17:00 Uhr | Ende des Seminartags | |
| 18:00 - 19:30 Uhr | Abendessen | |
| Vormittags und nachmittags jeweils kurze Kaffee-/Teepause mit kleinem Pausensnack. | ||
| An ausgewählten Tagen bieten wir am Ende des Seminars ein gemeinsames Freizeitprogramm an, damit Sie sich in entspannter Atmosphäre austauschen können. Dazu laden wir Sie herzlich ein, die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. | ||
| Letzter Seminartag | 09:00 Uhr | Erster Seminarblock und Zweiter Seminarblock |
| 12:30 Uhr | Seminarende | |
| 12:30 Uhr | Mittagessen oder wahlweise Lunchpaket | |
| Am Abreisetag haben Sie die Möglichkeit, entweder ein Mittagessen einzunehmen oder ein Lunchpaket für die Rückreise zu bekommen. | ||
Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Zeiten abweichen können, z. B. durch Absprachen zwischen Teilnehmenden/Referent*innen/Seminarleitungen oder aufgrund anderer Begebenheiten vor Ort.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Die Referenten haben mir gute Tipps vermittelt, um sie in meiner Tätigkeit als SBV noch besser ausüben zu können.