Systemische Moderationskompetenz
Eigene Kompetenzen lösungsorientiert weiterentwickeln
Die heutige Berufswelt ist ein komplexes System, in dem sich die Mitarbeiter zurechtfinden müssen. In diesem firmeninternen Seminar erfahren Sie mehr über Zusammenhänge und Wechselwirkungen komplexer Prozesse. An praktischen Beispielen erwerben Sie durch intensives Training Fähigkeiten in systemisch-, lösungsorientierter Moderation.
Eine gute Moderation trägt zur Entlastung aller Beteiligten bei. Systemische Moderation nutzt die lösungsorientierte Grundhaltung der systemischen Beratungsarbeit: die Beobachterperspektive, Kontextklärung und Informationsgewinnung durch zirkuläre Fragen, fokussieren auf Interaktionen und deren Wirkungen etc. Das bedeutet, dass der Moderator ergänzend zu der strukturierenden und sachorientierten Moderationstechnik auch die, “Atmosphäre”, die Interaktionen und Beziehungen der Beteiligten im Blick behält um die Qualität der Ergebnisse zu verbessern.
Im Seminar bekommen Sie außerdem konkrete Empfehlungen zur Optimierung Ihrer persönlichen Gesprächsführungstechnik. So bleiben Sie auch in schwierigen Situationen ein kompetenter Ansprechpartner Ihrer Kollegen.
Der systemische Ansatz
- Wirklichkeitskonstruktionen - wie wir auf ein Problem schauen und welche Auswirkungen das hat
- Systemische Grundhaltung des Moderators
- Systemische Fragetechniken in der Moderation
- Ressourcen- und lösungsorientierte c
- Weiterentwicklung der persönlichen Potenziale und Kompetenzen
Grundlagen der Moderation
- das Klären von Moderationsauftrag und eigener Rolle,
- das Planen von Moderationen unterschiedlicher Größenordnungen,
- hilfreiche systemische und lösungsorientierte Haltungen und Techniken,
- den Einsatz professioneller Moderationstechniken,
- das Entwickeln einer Moderations-Dramaturgie für ein eigenes Projekt,
- das Agieren in der Gruppe.
Der Prozess der Meinungsbildung, Bedürfnis- und Interessenformulierung
- Das Eisbergmodell im neurobiologischen Kontext
- Das Dilemma mit den konkurrierenden Bedürfnissen
- Berücksichtigung der verschiedenen Phasen einer Besprechung
- Wenn es „knirscht“, - Konfliktmoderation
- Konfliktsituationen frühzeitig erkennen
- Konstruktiver Umgang mit Störungen und „schwierigen“ Teilnehmern
Als Moderator ergebnisorientiert und selbstsicher steuern
- Aufgaben und Selbstverständnis des Moderators
- Souverän auftreten, effektiv steuern durch richtiges Fragen und Zuhören
- Neutralität und Gelassenheit in der Moderatorenrolle wahren
- Rollenwechsel zwischen Moderation und inhaltlichen Beiträgen bewältigen
Einüben und Vertiefen methodischen Handwerkszeugs
- Trainieren systemischer Moderationstechniken für einen Klärungsprozess
- Umgang mit eigenen und fremden Emotionen
- Intensive Supervision und kollegiale Praxisberatung
- Aktuelle Beispielfälle der Teilnehmer
Schulungsanspruch
Dieses Seminar vermittelt in der Regel erforderliche Kenntnisse im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG, soweit dieses Wissen noch nicht durch entsprechenden Seminarbesuch oder anderweitig erworben wurde.