Gesundheitsförderliche Kommunikation
Langfristig gesund zu bleiben benötigt eine wertschätzende Kommunikation (Umgang) mit sich selbst und mit den Kollegen und Mitarbeitern. Gesundheitsförderliches Kommunikation wirkt sich zudem langanhaltend positiv auf die psychische Gesundheit, die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter aus. Eine Schlüsselqualifikation zeitgemäßer gesunder Kommunikation ist die Fähigkeit wertschätzend mit Mitarbeitern, Kollegen, Vorgesetzten und Kunden umzugehen. Dafür sollte man zwischen Person und Verhalten unterscheiden können. Solch eine, auf gegenseitiger Wertschätzung beruhende Kommunikation, ist in vielen Unternehmen nicht ausreichend vorhanden. Mit allen negativen Folgen für eine gesundheitsförderliche Unternehmenskultur.
Das Seminar spricht interessierte Betriebsräte in ihrer Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit und die der Kollegen und Mitarbeiter an. Ein sorgsamer Umgang mit der eigenen Gesundheit ist die Basis für ein gesundheitsförderliches Miteinander und Vorbildfunktion für die Beschäftigten. Aspekte wie Kommunikation, Wertschätzung und Konfliktlösungsstrategien sind ein starker betriebswirtschaftlicher Erfolgsfaktor.
Auswirkungen von Kommunikation auf die Gesundheit
- Kommunikation ist Wechselwirkung
- Kommunikation als psychische Belastung
- Die Wirkung von Sprache
Was ich bei mir selbst bewirken kann
- Selbstwahrnehmung, Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Selbstverantwortung
- Innere Haltung/Respekt und Wertschätzung
- Gesundheitsförderliche Überzeugungen und Denkmuster
- Wechsel von hinderlichen zu förderlichen Denkmustern
Was andere bei mir bewirken und wie ich damit umgehen kann
- Umgang mit Ablehnung, Angriff und aggressivem Verhalten
- Umgang mit Emotionen/Gefühls- und Zustandsmanagement
- Trennung von Person und Verhalten
- Landkarten, gute Absichten, Perspektivenwechsel
Was ich bei anderen bewirken kann
- Sprachliche Mittel: Gestik, Mimik, Blick, Wortwahl, Tonfall, Lautstärke, Inhalt
- Guter Kontakt, Aktives Zuhören, Empathie
- Gespräche lenken/Fragetechniken
- Andere bestärken, ermutigen, motivieren und ihre Selbstverantwortung fördern
- Placebo-Effekte/Self-fulfilling prophecy/Priming/Als-ob-Strategien
Kommunikation im Betrieb
- Soziale Beziehungen als zu gestaltende Arbeitsbedingung
- Regeln für Miteinander und Zusammenarbeit
- Feedback und Feedbackkultur
- Umgang mit Konflikten
- Aufbau und Vermittlung von Gesundheitskompetenz
Alle Themen beziehen sich ausschließlich auf die individuelle und zwischenmenschliche Ebene. Wie gut die Mitarbeiter eines Unternehmens diese Dinge beherrschen kommt natürlich im Betriebsklima und der Unternehmenskultur zum Ausdruck. Ohne die Fähigkeiten auf der individuellen Ebene werden keine Maßnahmen zur Verbesserung von Betriebsklima und Unternehmenskultur erfolgreich sein.
Schulungsanspruch
Dieses Seminar vermittelt in der Regel erforderliche Kenntnisse im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG, soweit dieses Wissen noch nicht durch entsprechenden Seminarbesuch oder anderweitig erworben wurde.