Erfolgsfaktor Familie: Der familienfreundliche Betrieb
Arbeitsmodelle zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Eine geänderte Einstellung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der immer stärker werdende Druck, auf den Fachkräftemangel reagieren zu müssen, haben in Politik und Unternehmen vieles in Bewegung gesetzt. Laut einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Familienfreundlichkeit für 90 Prozent der Beschäftigten zwischen 25 und 39 Jahren mit Kindern ebenso wichtig oder sogar wichtiger als das Gehalt. Doch wie sieht die betriebliche Wirklichkeit aus? Welches sind geeignete Instrumente, um familienfreundlicher zu werden? Was nützt und was schadet?
In diesem Seminar erfahren Sie, was einen familienfreundlichen Betrieb und ein die Familie unterstützendes Arbeitsumfeld ausmacht. Neben einer Bestandsaufnahme unter Beleuchtung der typischen Hindernisse auf dem Weg zur Familienfreundlichkeit lernen Sie die Trends kennen, die derzeit die Diskussion bestimmen und erhalten Einblick in Rahmenbedingungen und Mitbestimmungsfragen. Sie lernen, wie Betriebsrat und Arbeitgeber wirksame Modelle für einen familienfreundlichen Betrieb anregen und umsetzen können.
Der familienfreundliche Betrieb – Bestandsaufnahme und Perspektiven
- Wunsch und Wirklichkeit eines familiengerechten Arbeitsplatzes
- Bislang genutzte Instrumente der familienfreundlichen Gestaltung
- Trends und Perspektiven auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Arbeitswelt
- Der attraktive Arbeitgeber: Der familienfreundliche Betrieb als Aushängeschild
Gesetzliche Modelle zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Familienbewusste Arbeitszeiten: Von der Schichtarbeit bis zum Homeoffice
- Teilzeitarbeit – Grundvoraussetzungen der Gewährung
- Aufstockungsanspruch nach Teilzeitreduzierung
- Elternzeit und Elterngeld
- Betriebskindergarten: Fördermöglichkeiten trotz Auslaufens des Förderprogramms?
- Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Pflegezeit und Familienpflegezeit
- Allgemeine arbeitsrechtliche Rücksichtnahme und Hilfestellungspflichten
- Quotendiskussion und andere Vorschläge: Welche Modelle lässt die Zukunft erwarten?
Betriebliche Beeinträchtigung durch familiäre Probleme
- Erkrankung von Kindern: Was ist zumutbar, wer zahlt?
- Anspruch auf einen Krippenplatz seit 2013 – was ist, wenn er sich nicht realisieren lässt?
- Leistungsminderung durch schwierige familiäre Situationen und die Folgen
- Konstruktiver Umgang mit Problemsituationen und Begleitung durch Betriebsrat und Arbeitgeber
Familienförderung und Mitbestimmung
- Mitbestimmungsrechte bei betrieblicher Familienförderung
- Soziale Mitbestimmung, Berufsbildung und personelle Einzelmaßnahmen
- Initiativrechte aktiv nutzen
- Die Betriebsvereinbarung zur Familienförderung
Schulungsanspruch
Dieses Seminar vermittelt in der Regel erforderliche Kenntnisse im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG, soweit dieses Wissen noch nicht durch entsprechenden Seminarbesuch oder anderweitig erworben wurde.
Dieses Seminar richtet sich auch an Personaler, Führungskräfte und Mitarbeiter.