Suchtprävention im Betrieb – Teil 3
Wirksame Präventionskonzepte und nachhaltige Wiedereingliederung
Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, Suchtprävention gezielt und wirksam in Ihren betrieblichen Alltag zu integrieren. Sie lernen, psychische Belastungen systematisch zu erfassen und die Wiedereingliederung suchterkrankter Mitarbeiter nachhaltig zu gestalten. In interaktiven Einheiten und im kollegialen Erfahrungsaustausch entwickeln Sie konkrete Maßnahmen zur Prävention und zum Umgang mit Rückfällen.
Suchterkrankungen betreffen viele Betriebe – oft unerkannt und unterschätzt. Durch präventive Maßnahmen können Kollegen sensibilisiert und gefährdete sowie betroffene Personen im betrieblichen Wiedereingliederungsverfahren adäquat unterstützt werden.
Prävention im Betrieb – bewährte Konzepte und Instrumente
- Aufbau eines Frühwarnsystems
- Gezielte Präventionsaktionen, Weiterbildungsangebote und interne Programme
- Nutzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
- Betriebsvereinbarung »Suchtmittel im Betrieb«
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Sucht
- Der gesetzliche Handlungsrahmen
- Konkrete Handlungsschritte für eine gelungene Rückkehr in den Betrieb
- Umgang mit erneuter Auffälligkeit nach der Therapie
- BEM vs. Stufenplan der Intervention
Umgang mit betroffenen Kollegen – Praxistraining und Fallarbeit
- Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung
- Vermittlung weiterführender Hilfen und Angebote
- Möglichkeiten der Rückfallprävention
- Bearbeitung realer Fallbeispiele und kollegialer Austausch

Für dieses Seminar können 14 Stunden für die Re-Zertifizierung zum »Certified Disability Management Professionals« (CDMP) von der DGUV angerechnet werden. Weitere Infos zur CDMP-Zertifizierung.
Schulungsanspruch
Dieses Seminar vermittelt in der Regel erforderliche Kenntnisse im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG, soweit dieses Wissen noch nicht durch entsprechenden Seminarbesuch oder anderweitig erworben wurde.
Dieses Seminar vermittelt in der Regel für die Schwerbehindertenvertretung erforderliche Kenntnisse nach § 179 Abs. 4 SGB IX. Mehr Details zum Schulungsanspruch für Schwerbehindertenvertreter*innen.
Sie haben als Personalratsmitglied nach dem Personalvertretungsgesetz des Bundes oder der jeweiligen Länder einen Anspruch auf Seminarteilnahme. Der Umfang und die Voraussetzungen des Anspruchs richten sich nach den konkret für Sie geltenden Vorschriften. Sie haben in der Regel Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit - oft für eine bestimmte Tageszahl - und Erstattung der Reise- und Seminarkosten, sofern das Seminar Kenntnisse vermittelt, die für die Tätigkeit im Personalrat erforderlich sind. Welche gesetzliche Regelung für Sie gilt und wie die genauen Voraussetzungen sind, finden Sie im detaillierten Schulungsanspruch für Personalräte.
| Anreisetag | 19:30 Uhr | Begrüßung der Teilnehmenden durch die Seminarleitung |
| 20:00 Uhr | Gemeinsames Abendessen | |
| ca. 21:00 Uhr | Ende des Begrüßungsabends |
| Seminartage | 09:00 Uhr | Erster und zweiter Seminarblock |
| 12:30 Uhr | Mittagspause (Mittagessen) | |
| 13:30 Uhr | Dritter und vierter Seminarblock | |
| 17:00 Uhr | Ende des Seminartags | |
| 18:00 - 19:30 Uhr | Abendessen | |
| Vormittags und nachmittags jeweils kurze Kaffee-/Teepause mit kleinem Pausensnack. | ||
| An ausgewählten Tagen bieten wir am Ende des Seminars ein gemeinsames Freizeitprogramm an, damit Sie sich in entspannter Atmosphäre austauschen können. Dazu laden wir Sie herzlich ein, die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. | ||
| Letzter Seminartag | 09:00 Uhr | Erster Seminarblock und Zweiter Seminarblock |
| 12:30 Uhr | Seminarende | |
| 12:30 Uhr | Mittagessen oder wahlweise Lunchpaket | |
| Am Abreisetag haben Sie die Möglichkeit, entweder ein Mittagessen einzunehmen oder ein Lunchpaket für die Rückreise zu bekommen. | ||
Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Zeiten abweichen können, z. B. durch Absprachen zwischen Teilnehmenden/Referent*innen/Seminarleitungen oder aufgrund anderer Begebenheiten vor Ort.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Der Referent hat mir in vielen Bereichen eine Richtung gewiesen!
Auch außerhalb des Seminars gab es sehr offene Diskussion. Der Referent geht auf Wünsche im Seminar ein!